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  • AutorenbildClemens Pühringer

JA zur Änderung der Motorfahrzeugsteuer

Im Kanton Bern stimmen wir über die Änderung der Motorfahrzeugsteuer ab. Warum ich ja stimmen werde, könnt ihr nachfolgend lesen.


Kernpunkt des neuen Gesetzes ist die geänderte Berechnungsgrundlage für die Fahrzeugsteuer. Nebst dem Fahrzeuggewicht fliessen neu auch die CO2-Emissionen des Fahrzeuges in die Bemessung der Steuern mit ein. Je höher die CO2-Emissionen eines Fahrzeuges sind, desto höher wird auch die fällige Steuer.


Durch die neue Ausgestaltung der Steuer hat diese eine Lenkungswirkung. Fahrzeughaltende, die ein umweltschonendes Fahrzeug besitzen, bezahlen im Vergleich zum heute gültigen Steuermodell weniger Steuern. Diejenigen, die ein Fahrzeug mit hohen CO2-Emissionen fahren, bezahlen hingegen mehr.


Auf dem Weg zur CO2-Neutralität müssen auch wir Berner:innen unseren Beitrag leisten. Eine Steuer mit einer Lenkungswirkung und Rückverteilung ist ein sinnvolles Instrument, um Marktversagen zu korrigieren und Anreize zu setzen, so dass das Verhalten einer Person beeinflusst wird. Die neue Steuerbemessung kann bei einer Neuanschaffung eines Fahrzeuges durchaus einen Einfluss auf die Wahl des Modelles haben.


Durch die Neugestaltung der Steuerbemessung sollen pro Jahr zusätzliche CHF 40 Mio. in die Kasse des Kantons fliessen. Dieses zusätzliche Geld wird anschliessend für Steuersenkungen von natürlichen Personen verwendet. Gerade im Kanton Bern ist die Steuerbelastung sehr hoch und eine Steuersenkung angebracht.

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